Aufbau nach der Flut – St. - Angela startet neu

Am Mittwoch, den 14.07.2021 haben das Unwetter und die Wassermassen nicht nur viele Gemeinden unserer Region, sondern auch die Stadt Bad Münstereifel hart getroffen. Auch unsere Schule, das Erzbischöfliche St.-Angela-Gymnasium, hat in erheblichem Maße Schaden genommen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung spricht in einem Artikel vom 16. August 2021 sogar davon, dass St.-Angela so schwer beschädigt wurde wie keine andere Schule in Nordrhein-Westfalen.

Einen Eindruck von den Auswirkungen der Flut an unserer Schule, geben die Fotos in diesem Beitrag.

Doch bei aller Trauer, die diese Zerstörung auslöst, ist uns eines wichtig: Wir bauen St.-Angela gemeinsam wieder auf!

Vieles haben wir schon geschafft und wir kommen weiterhin gut voran. Dieser Blog soll in der nächsten Zeit die verschiedenen Stationen auf dem Weg der Aufbau- und Renovierungsarbeiten dokumentieren.

So soll es unserer Schulgemeinde, aber auch allen Freundinnen und Freunden sowie Interessierten möglich sein, die Fortschritte in Richtung schulischer Normalität zu verfolgen. Schon jetzt danken wir allen, die sich in den vergangenen Wochen mit so großem Engagement für unsere Schule eingesetzt haben und dies auch weiter tun!!


14.04.2022

Auf der Westseite des Schulgeländes ist an einigen Stellen, an denen keine schweren Baufahrzeuge mehr eingesetzt werden, Rollrasen verlegt worden.

 

08.04.2022

Einer unserer Kollegen hat mit einigen Eltern und Schülern eine gemeinsame Gartenaktion durchgeführt. So wurden Pflanzkübel aufgebaut und bepflanzt, so dass auf dem Schulgelände durch diese Hochbeete einige „blühende Landschaften“ entstanden sind.

Auch hat der Kiosk in einem abgetrennten Bereich des früheren Werkraums ein neues Zuhause gefunden. Nach den Osterferien werden hier wieder Speisen und Getränke zum Verkauf angeboten.


Januar 2022

Die Flutnacht im Juli 2021 hatte auch unsere Angela-Statue erreicht: Der steigende Wasserstand ließ sie umstürzen und aufschwimmen; der Schulleiter fand sie auf einem Haufen Treibgut im Eingangsbereich der Schule vor.

Dank einer dreifach aufgetragenen Wachs-Öl-Schicht im Jahr 2000 ist sie nur an wenigen Stellen kontaminiert. Das ist ein Glück. Der Künstler selbst, Wolfgang Metzler, übernahm in den Weihnachtsferien die Restaurierung durch gründliche Reinigung und stellenweise Abschabung von Schmutzpartikeln besonders an schwer zugänglichen Stellen der Skulptur. Eine frische Schutzschicht wurde aufgetragen. 

Seit dem Schulbeginn nach den Weihnachtsferien ist sie wieder bei uns und zwar an wechselnden Orten der Baustelle. Wir nennen dieses Projekt, das die Schulpatronin mit den beschädigten Gebäudeteilen unserer Schule verbindet, "St.-Angela nach den Fluten". Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer treffen auf diese Weise täglich auf den in der Statue repräsentierten Geist der Schulpatronin Angela Merici und werden an bessere Zeiten erinnert. Ihre Präsenz ist uns wichtig.


25.10.2021

Der Innenausbau der Container ist pünktlich zum Ende der Herbstferien abgeschlossen. Hier befinden sich Kursräume sowie ein Aufenthaltsraum für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen der Raum für unsere Schulseelsorgerin Sr. Johanna Maria ebenso wie ein Lehrerzimmer, ein Lehrer­arbeits­raum und eine Teeküche zur Verfügung. Auch an Toilettenräume für Lehrende und Lernende wurde gedacht.

Hinter den Containern liegt der neu angelegte Pausenhof für die Sekundarstufe I. Auf dem Außengelände wurden die Bereiche der Baustelle durch Bauzäune begrenzt.

Währenddessen sind die Durchgänge im Erdgeschoss des Altbaus durch Wände verschlossen und die Sicht vom 1. und 2. Obergeschoss ins Pädagogische Zentrum wird durch Brandschutzverhänge verhindert.

 

In allen Klassenräumen sind Bildschirme installiert.

Auf der Westseite des Schulgeländes wurde ein weiterer Toilettencontainer aufgestellt.


08.10.2021

Nachdem auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes entsprechende Fundamente gelegt worden sind, sind die Container mittlerweile aufgestellt.
Die Innenausbauten schreiten voran. Auch die Erdarbeiten sind weitergeführt worden.


27.09.2021

In den früheren Musikräumen werden vorläufig das Sekretariat, die Schulleitung, die Verwaltung und die Unter- und Mittelstufenkoordination untergebracht.


14.09.2021

Auch die Fliesen und der Estrich im Übergang zum Neubau sowie der Estrich im Neubau werden herausgeschlagen. Die entfernten Bodenfliesen finden auf der Westseite des Schulgeländes nur ein vorläufiges Zuhause.


06.09.2021

Im Kellergeschoss wird der Estrich entfernt, wie auch das Dämmmaterial (in den weißen Säcken). Auch der Boden der Turnhalle musste entfernt werden. Die Planierung des Schulhofs macht Fortschritte.


03.09.2021

Der Estrich ist aus dem Altbau fast überall entfernt und die Bautrockner laufen auf Hochtouren. Im alten Lehrerarbeitsraum laufen daher viele Verlängerungskabel bei einem provisorischen Verteiler zusammen, der mit Baustrom gespeist wird. 


23.08.2021

Ab diesem Montag werden im Pädagogischen Zentrum die Bodenfliesen entfernt. 

 

16.08.2021

Im Erdgeschoss wird damit begonnen, den Estrich abzuschlagen. 


13.08.2021

Die Arbeiten zur Grundlegung der Fundamente für die Container auf dem Sportplatzgelände haben begonnen.


09.08.2021

Der Sanierungsplan für das Gebäude wird weiter vorangetrieben. Voraussetzungen sind u.a. die Anfertigung verschiedener Gutachten, deren Ergebnisse nach und nach eintreffen und die die Grundlage für die weiteren Planungen und Maßnahmen bilden. Auf dem Schulgelände werden weitere Löcher aufgefüllt, im Schulgebäude laufen die Bautrockner.


07.08. / 08.08.2021

Das THW übernimmt weitere Aufräumarbeiten auf dem Schulgelände.

Ein provisorisches Sekretariat mit Strom und Internetverbindung ist in den Musikräumen eröffnet. 


25.07. - 04.08.2021

Emily Miller aus Köln organisiert ca. 200 Freiwillige, die in der Schule helfen. Zusammen mit der Bundeswehr räumen sie das Kellergeschoss aus und entfernen Böden im EG, räumen Sportplatz und Schulhof auf.

Auch das THW kommt zum Einsatz: das Kellergeschoss wird ausgepumpt, es erfolgen erste Aufräumarbeiten auf dem Schulgelände und die Ertüchtigung des Geländes (u.a. Verfüllen einiger Löcher). 


24. - 25.07.2021

Der Sperrmüll wird von den Männern der Firma Knappheide aus Glandorf entsorgt. Die sieben Männer arbeiten freiwillig und umsonst über 200 Stunden. Dabei fahren sie 500 m³ Müll weg, außerdem 30 m³ Bauschutt und bauen 140 m³ Schotter in den Schulhof ein. Sie schlafen in der Kapelle auf mitgebrachten Feldbetten und den Bänken. 


22.07.2021

Schulseelsorgerin Sr. Johanna Maria ruft ihren Bruder, der Bauleiter einer Firma für Erdarbeiten ist, zur Hilfe. Er und sechs seiner Mitarbeiter erklären sich sofort und unkompliziert bereit, sich in der Nacht zum 24.07. mit Tieflader, Bagger, Kipper, Radlader, u.ä. auf den Weg nach Bad Münstereifel zu machen, um zu helfen.


21. - 23.07.2021

Das EG wird durch Eltern, Schülerinnen und Schüler, Ehemalige, Kolleginnen und Kollegen und einige Freiwillige von außerhalb vom Schlamm befreit und quasi entkernt. 

Das Mobiliar, Türen, Zwischenwände, ... werden auf den Schulhof gebracht, teilweise Böden entfernt. 

Auch in den weiteren Tagen kommen immer wieder Mitglieder der engeren und weiteren Schulgemeinschaft, um zu helfen.


20.07.2021

Abends ruft die Schulseelsorgerin Sr. Johanna Maria die Schulgemeinde sowie Freunde und Freundinnen der Schule per Messenger-Nachricht zur Teilnahme an Aufräumarbeiten ab Mittwoch, 21.07.2021 auf.


Nach Rücksprache mit der Feuerwehr, die das erste Abpumpen für beendet erklärt, und der Firma Hochgürtel, die das Gebäude spannungsfrei misst und eine entsprechende E-Mail nach Köln schickt, wird das Gebäude für den nächsten Morgen zu Aufräumarbeiten freigegeben.


15.07.2021

Der Schulleiter und Herr Pitsch als Vertreter des Schulträgers nehmen das Gelände sowie das Gebäude in Augenschein. 

Das Schulgelände und das Schulgebäude werden für gesperrt erklärt, bis die Experten die grundsätzliche Sicherheit des Gebäudes bestätigen.


14.07.2021

Das Kellergeschoss wird vollständig überflutet, das Erdgeschoss steht bis zu einer Höhe von 180 cm (in der Bibliothek und im Lehrerzimmer) unter Wasser.